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22.09.2007
Trainingskarten steigern die Konzentration, nehmen Druck und sorgen für eine häufigere Bestätigung.
Entstanden ist die Idee schon vor 3 Jahren
, damals als Ole nicht in seiner Startposition blieb.
Ole wurde in die Startposition gebracht und Claudia kam vor dem Start wieder zu Ole zurück und bestätigte ihn fürs Warten.
Wir nahmen diese Trainingskarten zu Seminaren mit und präsentierten unsere Idee.
Mit Hilfe der Trainingskarten konnten wir zwischenzeitlich vielen AGI-Sportlern bei ihrem Frühstartproblem helfen.
Mit Kelle trainiere ich konventionell
. Sie ist ein Hund, der räumlich verknüpft und durch ständige Änderung nur in Konflikt gerät.
Trainingskarten
Daß sich keine Regelmäßigkeit einschleicht machten wir Zahlen von 0 bis 3 und vor ihrem Start musste Claudia ein Los ziehen. Stand z.B. die 2 darauf musste Claudia 2x zurück und mit Ole spielen, als Belohnung für das Warten. In Kürze erzielte Claudia damit einen Erfolg.
Durch das Los der Trainingskarte entscheidet der Zufall und der Hundeführer bekommt eine feste Vorgabe. Dadurch entspannt sich der Hundeführer gegenüber dem Zeitdruck in seiner Trainingsgruppe. Der Start ist gerade wenn man mit Spielzeug arbeitet sehr zeitaufwendig, vor
allem, wenn man die 3 zieht und erst beim 4. Anlauf seine Übung starten darf. Wer würde schon freiwillig in einer Trainingsstunde mit 6 weiteren Teams 3x den Start mit Spielzeug bestätigen?
Gibt es beim Lauf einen Fehler und eine Übung wird wiederholt, wird erst wieder gelost. In einer Trainingsgruppe, wo es sehr straff zur Sache geht, verscherzt man sich durch Eile leicht den Start
.
2007 erweiterten wir die Trainingskarten
und wir nahmen einen zweiten Satz mit Gerätenamen mit ins Training. Ich selbst arbeite bei Sam mit den gelben Trainingskarten. Auch hier soll der Zufall die Entscheidung meines Zieles sein
. Das Gerät, welches ich ziehe ist mein Schluß, mein Zielgerät. Bei Sam steigert es die Aufmerksamkeit und ich persönlich bevorzuge kurze Sequenzen. Wir stellen im Training fast immer einen Parcours und ohne die Trainingskarten war ich immer im Parcours-Lauf-Fieber. So zog ich z.B. im vorletzten Training die Karten: Start mit Nr. 1 – Tunnel mit Nr. 1 – Wand und im letzten Training die Karten: Start mit Nr. 0 – Hürde mit Nr. 1 – Parcours. Bei Gerätekarten, welche öfters an der Reihe sind ziehe ich dann zusätzlich noch eine Zahlenkarte.
Als Vorteile der Gerätekarten sehe ich eine schnellere Reaktion, mehr Blickkontakt zum Hundeführer und einen Spannungsaufbau
(abgeleitet aus der Unterordnung. Meine Hunde laufen an der BH erstmals das Schema. Die Spannung bleibt hoch, da der Ablauf nicht bekannt ist). Es ist doch meistens so, dass entweder an den Zonen oder nach einem Parcourslauf bestätigt wird. Sam läuft unter Spannung, er weiß nicht, wann und wo das Spielzeug für ihn abfällt. Nochmals zu meinen letzten Trainings zurück. Ich habe keine Probleme mit dem Start und zog 2x hintereinander die Start-Karte. Ich hätte nie und nimmer nach konventionellem Training 2x den Start fürs Warten bestätigt. Oder, ich hätte mein „Problemgerät" Steg bestätigt und nicht meine „perfekte" Wand. So soll es aber sein, dadurch schenke ich auch keinem Gerät mehr Aufmerksamkeit.
Als ich vom konventionellen Training auf das Karten-Training umgestiegen bin, wurde Sam oft an bestimmten Geräten und Kombinationen von mir beeindruckt.
Ich k
ann ein Nachbasteln unserer Idee nur wärmstens empfehlen und wünsche allen den erzielten Erfolg damit!
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