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Interview mit Vera
1. Du hast bereits ein Jahr einen A3 Hund geführt. Wo liegt der Unterschied beim Arbeiten?
Der größte Unterschied ist, dass ein A3-Hund schon „alles kann". Ein Anfängerhund bügelt keine Fehler aus und reagiert in vielem anders (eigentlich immer) als ein A3-Hund.
2. Hast Du Dich mit dem Thema „Belastungen im Agility" auseinandergesetzt?
Gewissermaßen, ja. Schließlich will ich ja nicht, dass Ayko bleibende Schäden an Knochen o.Ä. davonträgt.
3.
Warum hast Du so früh mit der Ausbildung begonnen?
In diesem Alter lernt der Hund am schnellsten, außerdem lernt er so, beispielsweise bei den Zonen allein mit seinem Körpergewicht klarzukommen. Ein ausgewachsener Hund rennt schneller mal über die Zone als ein Hund, der von kleinauf weiß, wie und ab wo er bremsen muss.
4.
Was gefällt Dir an Ayko am Besten?
Die Art, wie man mit ihm zusammenleben kann. Er ist kein absolut gehorsamer Hund, weiß aber, wann Schluss ist.
5.
Wie hoch schätzt Du im Training prozentual Deine Fehlerquote ein?
Kommt drauf an, aber meistens höchstens 30 %
6.
Hat Ayko mit irgendeinem Gerät Probleme?
Probleme in diesem Sinne nicht. Er findet nur manche Geräte so super, dass er am liebsten die ganze Zeit nur dasselbe machen würde.
7.
Was ist für Dich im Training das Wichtigste?
Dass man nicht völlig frustriert vom Platz geht, sich aber auch mit kleineren Erfolgen zufrieden gibt.
8.
Was ist Dein Ziel?
Irgendwann mal einen A3-Hund zu haben (vom Können her, nicht von der Klasse im Agility).
9.
Was willst Du nie im Parcours erleben?
Bisher gab es nichts, was mich total abschrecken würde. Höchstens, dass es irgendeinen Unfall gibt.
10. Hast Du den Eindruck, daß Ayko in irgendeiner Sequenz überfordert wurde?
Nein.
11.
Wie kommst Du damit klar, daß Du von mir, Deiner Tante, trainiert wirst?
Finde ich nur von Vorteil. Da fragt man schneller, wenn man etwas nicht versteht. Wenn man mit jemandem anfängt, den man eigentlich gar nicht kennt, kann es schon mal sein, dass man nicht fragt, auch wenn man etwas nicht versteht. Dann zeigt man dem Hund natürlich auch das falsche (+Unsicherheit) und kommt nur zu Misserfolgen.
12.
Wie oft trainierst Du in der Woche und wie lange dauert eine Sequenz?
Eigentlich jeden Tag, außer am Wochenende. Eine Sequenz dauert ganz unterschiedlich; wenn\\\'s gleich beim ersten Mal klappt, macht man eigentlich nicht weiter. Wenn Ayko (und ich ^^) aber einen Fehler machen, versucht man natürlich, das zu verbessern. Allerdings ist nach ca. einer Viertelstunde (höchstens nach zwanzig Minuten, schätzungsweise) Schluss, weil wir da eh nicht mehr viel von Ayko\\\'s Konzentration erwarten dürfen.
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