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60. Lektion
Ayko lernt in dieser Lektion den Weitsprung kennen.
Der Weitsprung wurde so aufgebaut, dass alle vier Elemente eng aneinander gestellt wurden und in der Mitte eine Sprungstange aufgelegt wurde.
Für mein Tun gibt es viele Erklärungen, jedoch erscheint mir hier das Wichtigste, dass Ayko den Weitsprung aus allen Perspektiven fehlerfrei durchspringt.
Ähnlich wie beim Reifen soll der Hund lernen, das Gerät abzuarbeiten, auch wenn es nicht in der Geraden angelaufen wird. Die Hürdenausleger verhindern ein seitliches Springen. – Lernen am Erfolg -
Ein weiterer Grund ist, dass der Hundeführer eine positive Einstellung bekommt, er erkennt nämlich einen Sprung und nicht ein neues Gerät.
Wir wissen alle, wie das ist, ist der Hundeführer unsicher, reagiert sein Spiegelbild, der Hund gleich. Da ich Ayko fast so gut einschätzen kann, wie meine eigenen Hunde, verzichteten wir auf Einzelarbeit des Weitsprunges und bauten ihn gleich im Jumping ein. Bei fremden Teams arbeite ich auch den Weitsprung erst als Einzelgerät.
Heute stand ein Jumping an und mir kamen fast die Augen aus dem Gesicht gesprungen.
Respekt Vera !
Bis auf den Schluß war der Parcours sensationell bewältigt worden.
Nachdem uns in letzter Zeit ein Außenplatztraining nicht möglich war, hätte ich mit dieser Leistung nie gerechnet. Besonders erwähnenswert ist der Start (viel Neid
) und das Absetzen am Slalom.
Veras Strategie ging super auf, sie reif Ayko auf Höhe des Weitsprunges ab und setzte sich sofort in Bewegung.
Ayko arbeitete rasch an ihr vorbei und nahm den Slalom an. So wie Ayko im Slalom eintauschte setzte sich Vera zum Tunnel ab.
Sie rief Ayko schon fast in der Mitte vom Slalom an, so dass er keinen Endlosbogen nach dem Slalom lief. Vera nahm rechtsgeführt Ayko mit und arbeitete ihn über den Sprung, sie wartete kurz Aykos Ausrichtung zum nächsten Sprung ab und setzte sich wieder zum Tunnel ab. Am Slalomeingang gab sie eine kleine Hilfestellung indem sie ihm nicht davonlief. Und genau dieses Abwarten kostete sie den fehlerfreien Lauf.
Nachdem Ayko im Slalom war setzte sie sich ab, es reichte ihr aber in der Zielgeraden nicht, Ayko genügend Energie bis zum Schlusssprung mitzugeben.
Dazu kommt noch, dass wir schon sehr lange Zeit keine Gerade mehr gearbeitet haben und Ayko doch eher zum Umdrehen und nach „Mama" gucken neigt.
Ayko hatte sich für diese Arbeit ein tolles Spiel verdient
und an der Schwachstelle wurde im Anschluß
gefeilt. Wir legten erst im Ziel das Spielzeug ab und Vera ließ Ayko in den Slalom und ins Ziel laufen. Danach wieder als Team ohne Vorlegen mit Beginn am Slalom. Das Training war richtig spitze !
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