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45. Lektion

Slalomeingang und Tunnel-Terror

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vera arbeitete am 90° Slalomeingang. Der Slalom wurde schnell angelaufen und wir stellten den Reifen als Fixpunkt vor den Slalom. Vom Reifen aus lässt sich die Lauflinie prima steuern. Nach jedem Durchgang wurde der Reifen neu platziert. Vera ließ Ayko den Eingang selbst arbeiten und drehte fast auf Höhe des Reifens zum Slalomende ab. Ayko hatte nichts verlernt. Der kleine Hitzkopf hatte mit dem rechts geführten Slalom Mühe. Da er beim ersten Durchgang nicht gleich den Eingang getroffen hat und seine Pfoten schneller als sein Hirn arbeiten (er schoß am Eingang rechts vorbei), stellten wir im zweiten Durchgang rechts neben den Slalom einen Hasendraht, dass er schon bei Zeiten sein Tempo besser regulieren lernt.

Den Reifen springt Ayko jetzt auf Standardhöhe. Da der Wirbelwind von Natur aus hoch springt vermeiden wir durch die Standardhöhe ein Anstoßen der Wirbelsäule.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Viel Spaß hatten die Beiden beim Arbeiten zweier kleiner Tunnel-Parcours. Da wir den Sacktunnel erst in wenige Lektionen integriert hatten übten wir diesen vorab alleine. Siehe da, Ayko braucht uns nicht mehr, er durchläuft den Sacktunnel schnell und zieht nach vorne. Ein zu frühes Hochkommen ist bei ihm nicht und daher darf er ab jetzt am geschlossenen Sacktunnel arbeiten. Es mag lustig aussehen, so fünf Tunnel nebeneinander, doch auch hier gibt es eine Zielvorgabe, Ayko soll nicht den Tunnel nehmen, den er gerne nehmen würde. Vera lernt bei diesen Übungen sich rechtzeitig abzusetzen und bekommt einen Blick für den passenden Wechsel und das Ansprechen . Vera ist von blinden Wechseln nicht besonders angetan und es gibt eben Menschen, die man dazu zwingen muß. Sie stellte sehr schnell fest, dass sie an manchen Stellen keine Zeit für einen belgischen Wechsel hat. Dann kommt noch dazu, dass diese Übungen mega viel Spaß machen. Wir wurden gestern gefragt, ob wir den Hund dadurch nicht Tunnelsüchtig machen würden. Ich kann es ganz klar verneinen. Wenn der Hundeführer gut aufgebaut wird und er seinen Job im Parcours richtig macht wird der Hund beim Arbeiten nicht aus Spaß an der Freude unsinnig zum Tunnel abdrehen. Wenn er doch den Tunnel vorzieht gebe ich dem Hundeführer die Schuld. Steht der Hundeführer zur richtigen Zeit am richtigen Ort kann auch bei einem Tunnel-Freak nichts schief gehen.

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