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3. Lektion

Heute stand das Bodentraining und Arbeiten unter Ablenkung auf dem Programm. Ich halte es für sehr wichtig, Abwechslung in das Trainingsprogramm zu bringen. Unterordnung und Agility gehören ganz deutlich getrennt! Ist das Unterordnungsbild hier fehl am Platz ? Unterordnung hat nichts im Parcours zu suchen, kann jedoch ohne Probleme in verschiedenen Abteilungen mit Ruhepause dazwischen stattfinden. Nach dem Parcoursaufbau wurden erst die Hausaufgaben der Unterordnung überprüft. Nach der Sitz-Übung wurden Vera und Ayko in die Pause geschickt. Das Training wurde von den Turnierhunden fortgesetzt. Wir arbeiten mit einem Welpe. Die Einheiten müssen mega kurz gehalten werden und das Spiel steht an erster Stelle! Heute gab es keine Gerätearbeit, sondern Vera lernte eine Form der Bodenarbeit kennen. Wir legen mit Stangen eine Vorgabe, welche erst mit dem Hundeführer besprochen und vorgelaufen wurde. Hier stand der belgische Wechsel an. Hund und Hundeführer lernen sich zu lesen und wachsen zum Team zusammen. Der Hundeführer lernt schon früh, daß der Vierbeiner ihn durch falsche Körpersprache nicht lesen kann. Bei dieser Übung ging es nicht darum, daß der Welpe die Stangen überquert, sondern die Stangen liegen nur zur Orientierung des Hundeführers da. Mein Traineramt bei einem so jungen Team ist es, viel in Theorie und Trockenarbeit zu vermitteln. Der Hund arbeitet in der Unterrichtseinheit den wenigsten Anteil. Dann muß (ich kann es nicht oft genug schreiben) der Spielanteil der Unterreichteinheit größer sein als die tatsächliche Arbeit.

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