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15. Lektion
Sprung - Sacktunnel
Reifen - Slalom
Tunnel - Wippe
Neu kam heute der Sacktunnel dazu. Der Helfer stellt sich so hin, daß er den Hund am Start beobachten kann und den Hund nach dem Durchlauf nicht durch Sichtkontakt ablenkt. Es gibt immer wieder Hunde, die aus dem Sacktunnel kommen und Kontakt zum Helfer aufnehmen. Steht dieser mit dem Rücken zum Hund bestätigt er den Hund nicht und wird schnell uninteressant. Vorab wurde der Tunnel durch Sprung-Ausleger und Hasendraht gesichert, daß ein Vorbeilaufen nicht möglich ist. Da es ein neues Gerät für Ayko ist, wurde er am Ausgang angespielt und in ca. 3 Meter Entfernung auf den Sacktunneleingang ohne Sprung ausgerichtet.
Beim 2. Durchgang wurde der Sprung mitgearbeitet.
Nach diesem Blitzdurchgang kam von Vera die typische Anfängerfeststellung : "Tanja ich glaube, Claudi müßte den Sack nicht aufhalten, Ayko würde auch so durchlaufen". Ich freue mich immer, wenn solche Gedanken kommen. Ungeduld ist des Agilityaners Fessel zum Erfolg! Klar hätte Ayko auch diese Situation ohne Probleme lösen können, doch warum sollte er schon heute durch den geschlossenen Sacktunnel laufen? Er hat doch so viel Zeit und wir wollen es ihm so einfach wie möglich machen. "Wenn ich durch eine Terrassentür ohne Fliegenfänger gehe, gehe ich zügig durch. Hängt ein Fliegenfänger, so laufe ich etwas langsamer durch." Ziel ist durch langes Aufhalten daß der Hund den Sacktunnel gut anzieht, schnell abarbeitet und nach vorne gearbeitet wird. Der Hund soll eine "Durchlauf-Technik" entwickeln und sich nicht durch zu frühes Schließen eine "Drück-Tecknik" angewöhnen. Man kann immer wieder Hunde am Sacktunnel beobachten, welche viel zu früh nach oben drücken und sich dadurch selbst in Gefahr bringen. Der Sacktunnel wird auch noch sehr lange in der Geraden weitergearbeitet.
Weiter ging es mit dem Reifen und dem Slalom in der Geraden. Der Helfer steht teilnahmslos am Rand und wirft nach Abarbeiten des Slaloms das Spielzeug. Funktioniert die Übergabe vom Spielzeug (Hundeführer - Helfer) nicht blind und der Hund verknüpft, daß der Helfer das Spielzeug verwaltet, wird die gemeinsame Arbeit erschwert. Daher immer gut aufpassen, wann dem Helfer das Spielzeug zugesteckt wird. Der Helfer sollte das Spielzeug erst werfen, wenn der Hund an ihm vorbei ist. Es macht wenig Sinn, ihm das Spielzeug auf Sicht nach vorne zu werfen. Sonst wird er nur auf Objeksicht arbeiten. Erst soll der Hund agieren und dann der Hundeführer reagieren.
Nach jedem perfekten Durchgang versetzen wir den Reifen. "Lernen am Erfolg" Ich sehe es als unnötig an, eine Übung die gut abgearbeitet wurde zu wiederholen. Lieber verändere ich an der Übung etwas um weiter über den Tellerrand zu sehen. Hier haben wir den Reifen nach rechts versetzt und Vera arbeitet ihren Ayko links geführt.
Auch dieser Durchgang war perfekt und wir versetzen den Reifen nach links. Vera arbeitet ihren Ayko auf der rechten Seite.
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